DOMOGRAN® 45 Ammoniumsulfat im Versuch

In einem Feldversuch aus den Jahren 2017/2018 wurde die Düngewirkung von DOMOGRAN® 45 dem Ergebnis einer Düngung mit einerseits elementarem Schwefel, Harnstoff und Harnstoff mit elementarem Schwefel sowie andererseits einer Kontrollvariante ohne jegliche Düngung gegenübergestellt. Ziel war es, das Düngemittel DOMOGRAN® 45 mit den üblichen Düngemethoden zu vergleichen und zu bewerten. Die Besonderheit des Produktes ist die rasche und gute Verfügbarkeit des Schwefels in Form von Sulfat. Die anderen Düngemittel aus dem Versuch enthalten lediglich elementaren Schwefel, welcher für Pflanzen nicht sonderlich gut nutzbar ist. Elementarer Schwefel wird erst langsam von Mikroorgansimen in Sulfat umgewandelt. Somit befasst sich dieser Versuch mit der Fragestellung, wie weit der essenzielle Schwefel in Form von Elementarschwefel innerhalb einer Wachstumszeit pflanzenverfügbar wird und ob ein signifikanter Unterschied zu der Düngung mit DOMOGRAN® 45 besteht.

Der Versuchsaufbau

Die Versuchsfläche befand sich auf der Nauener Platte, auf einem sandigen Lehmboden mit 35 Bodenpunkten. Die Parzellen hatten jeweils eine Anlagengröße von 30 m², wobei immer eine Fläche von 12 m² geerntet wurde. Als Versuchsfrucht wurde Winterraps gewählt und im August 2017 die Fläche mit Raps bestellt. Das Versuchsfeld war so aufgeteilt, dass es zu jeder Düngevariante (Nummer 1 bis 4), vier Wiederholungsflächen gab, anhand derer dann ein Mittelwert für den Durchlauf des Versuches erstellt werden konnte.

1: Kontrolle (ohne Düngung) – 2: Harnstoff (ohne S) – 3: Domogran 60kg/ha S. (N-Ausgleich mit Harnstoff) – 4: Elementarer Schwefel 60kg/ha S (N-Ausgleich mit Harnstoff)

Die Vegetationsperiode war geprägt von warmen Temperaturen sowie anfangs hohen und später niedrigen Niederschlägen. Da es am Anfang des Jahres 2018 sehr kalt war (-2°C bis 3°C), verschob sich der Vegetationsstart etwas nach hinten. Zu Jahresbeginn war es jedoch sowohl sehr kalt als auch niederschlagsarm. Die dennoch hohe Bodenfeuchte lässt darauf schließen, dass das Wasser des Vorjahres 2017 die Pflanzen bis ins späte Frühjahr des Jahres 2018 gut versorgen konnte.

Während der gesamten Vegetationsperiode wurden Blattproben entnommen und Messungen der Blattfarbe erhoben. Weiterhin wurden vor der Düngung und nach der Ernte Bodenproben genommen sowie der Ertrag und die Qualität des Erntegutes untersucht. All diese Kontrollparameter konnten ausgewertet werden, um am Ende zu einer aussagekräftigen Schlussfolgerung zu kommen.

Ergebnisse

Anhand dieser Proben konnte festgestellt werden, dass es zwischen den Parzellen mit den verschiedenen Düngemitteln keinen Unterschied zwischen der Blütenstruktur oder der Schotenentwicklung gab. Lediglich die Anzahl der Blüten und somit die Blühintensität wichen sichtbar voneinander ab.

Nach der Ernte und der Auswertung der Parameter, konnte gezeigt werden, dass Unterschiede zwischen den Ernteerträgen der gedüngten Parzellen bestehen, jedoch die ungedüngte Fläche signifikant von den Werten der anderen Flächen abweicht. Tendenziell wurde nach Düngung mit DOMOGRAN® 45 der höchste Ertrag erreicht. Auch die Düngung mit Elementarschwefel erhöhte den Durchschnittsertrag gegenüber der Variante ohne Schwefel deutlich. Die Schwefelgehalte in den Rapssamen wurden durch die Elementarschwefelgabe erhöht. Jedoch sind die Gehalte in den Früchten, die mit DOMOGRAN® 45 gedüngt wurden, am höchsten.

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dieter

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